Schule ohne Stress

Das neue Schuljahr 2018/19 ist erst wenige Wochen alt und so langsam stellt sich in den Duisburger Grundschulen wieder der Alltag ein. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeutet Schule Stress – durch lange Schultage plus Nachmittagsbetreuung und Hausaufgaben, große Klassen, viel Lärm etc. Damit der Nachwuchs bei all diesen Herausforderungen cool und entspannt bleibt, setzen die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter des Diakoniewerks Duisburg auf professionelle Entspannungstechniken. In einer dreitägigen Fortbildung lernten sie einfache Techniken, um Kinder im Schulalltag stark gegen Stress zu machen. Die Zauberformel hierbei lautet: Rhythmisierung des Schulalltags durch Entspannungstechniken. Mit neuem Rüstzeug an Board, wie zum Beispiel autogenem Training bei Stress, Konzentration bei Klassenarbeiten und Tests, Vorsatzformeln gegen Ängste und Wut sollen die Schülerinnen und Schüler gestärkt und relaxed das kommende Schuljahr durchlaufen. „In der Schule sitzen die Kinder viel zu viel auf ihren Stühlen“, weiß Thomas Testrut-Schweiger, Schulsozialarbeiter im Diakoniewerk Duisburg. „Da kann eine kleine Bewegungs- oder Entspannungseinheit auf der Yoga-Matte manchmal wahre Wunder bewirken.“

Seit 2012 gibt es die Schulsozialarbeit an 45 Duisburger Grund-/Förderschulen. Das Diakoniewerk Duisburg betreut mit seinem Team insgesamt acht Schulstandorte im gesamten Stadtgebiet. Die Schulsozialarbeit organisiert Projekte beispielsweise zu den Themen Tanzen, Freunde werden, Singen, Sicher durchs Internet gehen, Clever streiten etc. und macht regelmäßig Ausflüge mit den Schülern. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein Schwerpunkt: Im Jahr 2017 wurden zusätzlich 959 Elterngespräche geführt.

Foto: Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Diakoniewerk Duisburg hoffen auf mehr Entspannung im Alltag der Duisburger Grundschüler. (Foto: Diakoniewerk Duisburg) / (v.l.n.r.): Thomas Testrut-Schweiger, Jessica Daniel, Heide Schubert, Sven Diekmann, Julia Rademacher, Anja Zacharias, Beky Fetsch-Gyamera, Romina Twardy

 

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