Aufnahme

AufnahmeVoraussetzungen für die Aufnahme sind:

  • der Bewerber lässt sich auf Grund seiner vorliegenden biografischen Daten dem oben genannten Personenkreis zuordnen
  • der Bewerber kann seine Veränderungswünsche benennen
  • der Bewerber akzeptiert die Kardinalregeln der Einrichtung (keine Gewaltanwendung, keine Gewaltandrohung, keine kriminellen Handlungen, keine illegalen Drogen, kein Alkohol)
  • der Bewerber ist ein Mann im Alter von 21 bis 50 Jahren

Nicht aufgenommen werden können:

  • Personen mit psychiatrischen Erkrankungen
  • Alkoholiker
  • Pflegebedürftige
  • Menschen, die Psychopharmaka benötigen
  • körperlich und/oder geistig behinderte Menschen
  • Aufnahme

Voraussetzungen für die Aufnahme sind:

Aus formalen Gründen ist eine Aufnahme von Personen mit ungeklärtem aufenthaltsrechtlichem Status nicht möglich.

Das Aufnahmeverfahren gestaltet sich so unbürokratisch wie möglich. Der Bewerber soll am Aufnahmeverfahren aktiv mitarbeiten. Es beginnt mit einer schriftlichen Kontaktaufnahme des Bewerbers. Dieser erhält daraufhin zwei Fragebögen, die ausgefüllt und unterschrieben an die Einrichtung zurückgeschickt werden. Diesen Fragebögen ist ein ausführlicher Lebenslauf beizufügen. Auf Grund der vorliegenden Daten wird dann über die Aufnahme entschieden. Ist eine Aufnahme möglich, wird der Bewerber auf der Warteliste geführt. Um den Kontakt zur Einrichtung durch die Wartezeit nicht zu verlieren, muss er in einem festgelegten Rhythmus die Einrichtung anschreiben. Die Wartezeit wird so kurz wie möglich gehalten.

Kostenträger der Maßnahme ist der jeweils zuständige Landschaftsverband. Für Bewerber aus dem Rheinland ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln zuständig. Für diese Bewerber gilt, dass erst am Tag der Aufnahme in der Einrichtung der Kostenübernahmeantrag gestellt wird.

Für Bewerber aus Westfalen bzw. dem Lipperland ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) in Münster zuständig. Für diese Bewerber gilt, dass vor der Aufnahme ein Kostenübernahmeantrag in Zusammenarbeit mit der örtlich zuständigen Stelle des LWL erstellt werden muss. Einzige Ausnahme ist hier, wenn der Bewerber aus Westfalen oder dem Lipperland kommt und in einer JVA im Rheinland einsitzt. Nur in diesem Fall wird ebenfalls am Aufnahmetag aus der Einrichtung heraus der Kostenübernahmeantrag beim LWL gestellt.

Kooperation und Vernetzung sind eine Grundvoraussetzung für ein effizient arbeitendes Hilfesystem. Nur ein Gesamthilfesystem mit entsprechenden Beziehungen zu Komplementäreinrichtungen kann der Vielschichtigkeit der Problemlage vieler Klienten, die ins Hilfesystem aufgenommen werden, gerecht werden. Deshalb bestehen zu folgenden Institutionen Kooperationen und Arbeitsbeziehungen:

  • Sozialdienste der JVA’s
  • Bewährungshilfe
  • Drogenberatungsstellen
  • Schuldnerberatung
  • Gesundheitsamt
  • Jobcenter
  • niedergelassene Ärzte
  • Staatsanwaltschaften
  • Krankenhäuser und qualifizierte Entgiftungsstationen
  • Abteilung Arbeit und Ausbildung des Diakoniewerkes Duisburg
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