Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement im Diakoniewerk

Qualitätsmanagement im Diakoniewerk steht für eine Grundhaltung aller Mitarbeitenden, sowie für ihr ständiges Bemühen, gemeinsam die Erwartungen ihrer Zielgruppen zu erfüllen. Qualitätsmanagement bedeutet „Firmenphilosophie“ und die damit verbundene praktische Umsetzung von Führungsprinzipien und Methoden zur Optimierung der Dienstleistungsangebote sowie deren Prozessabläufe.

Selbstverständlich werden im Qualitätsmanagementprozess des Diakoniewerkes die Grundprinzipien eines „Non Profit “ Unternehmens sowie die Komplexität in der Gestaltung von „ Kundenorientierung und pädagogischer Anspruch “berücksichtigt.

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement umfassen eine besondere Verpflichtung der Leitungs- und Führungskräfte, nach „Neuem“ zu suchen, um die angebotene Dienstleistung ständig zu verbessern.

Das Motto des Diakoniewerkes Duisburg lautet daher:
Wer aufhört besser zu werden, hört auf, gut zu sein.

Es gibt drei gute Gründe für die Verpflichtung auf das Qualitätsmanagement:

  • Der in den Leitsätzen vorgegebene Rahmen, das Soll-Profil, muss sich praktisch in der konkreten Arbeit niederschlagen. Dabei spielt die Qualität unserer Dienstleistungen eine entscheidende Rolle.
  • Die Entwicklung im Dienstleistungsbereich hat dazu geführt, dass die Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege mit „freien“ Leistungsanbietern konkurrieren. Dieses Marktgeschehen wird durch die Leistungsträger reguliert, in dem eine Überprüfung und ein Vergleich der Qualität und Wirtschaftlichkeit stattfinden.
  • Auch durch Gesetzesänderungen wird der Vorrang der Wohlfahrtspflege in Frage gestellt und es besteht die Verpflichtung, Umfang und Qualität der Leistungen zu definieren und vorzulegen.Die Ausgestaltung des Qualitätsmanagements wird gefördert und gesteuert durch den Fachausschuss QM, der die Geschäftsführung, je ein leitender Mitarbeiter aus den drei Arbeitsfeldern sowie zwei Mitglieder der Mitarbeitervertretung angehören.

Voraussetzung für den langfristigen Erfolg ist vor allen Dingen

  • die Verpflichtung aller Mitarbeiter/innen auf die Qualitätspolitik
  • das vorbildliche Qualitätsverhalten der Führungskräfte
  • die Qualitätsentwicklung durch Information, Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter

Alle wesentlichen Arbeitsabläufe sind in den Qualitätsmanagementhandbüchern des Diakoniewerkes nachvollziehbar schriftlich dokumentiert. Klare Regelungen über Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten stellen sicher, dass die mit den Mitarbeitenden erarbeiteten Standards eingehalten werden. Damit schafft das Handbuch die notwendige Transparenz für Ihre Kundinnen und Kunden, aber auch Handlungssicherheit für die Mitarbeitenden. Grundsatzerklärung der Geschäftsführung zur Qualitätspolitik

Der Erfolg des Diakoniewerkes ist eng mit der Qualität unserer Dienstleistungen verknüpft.

Es ist daher das Bestreben der Geschäftsleitung, alle Maßnahmen zu ergreifen, die zur Sicherstellung der Dienstleistungsqualität beitragen. Zu diesen Maßnahmen gehören der Aufbau und die Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems gemäß der DIN EN ISO 9001:2008 sowie die Einhaltung der in den gültigen übergeordneten Normen und Regelwerken festgelegten Anforderungen. Die Qualitätspolitik des Diakoniewerkes ist in den nachfolgenden verbindlichen Grundsätzen zusammengefasst:

Grundsatz 1 – Marktorientierte Qualität
Die Qualität der Dienstleistungen des Diakoniewerkes hat in der Erfüllung der wichtigsten Kundenbedürfnissen der Konkurrenz überlegen, zumindest jedoch ebenbürtig zu sein.

Grundsatz 2 – Wirtschaftliche Qualität
Die Qualität ist nach wirtschaftlichen Grundsätzen fest zu legen und zu sichern.

Grundsatz 3 – Verantwortung für die Qualitätssicherung
Die Qualitätssicherung ist Führungsaufgabe und die Verpflichtung der Arbeitsbereiche auf allen Hierarchiestufen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist für die Qualität ihrer Arbeit verantwortlich.

Grundsatz 4 – Fehlerkultur
Das Qualitätsbewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf Fehlervermeidung ausgerichtet. Aufgetretene Fehler werden analysiert und dahingehend bewertet, ob eine sofortige Fehlerkorrektur notwendig ist. Aufgetretene Fehler dienen als Grundlage für Verbesserungen.

Zum Aufbau und Aufrechterhaltung des QM -Systems und seiner Dokumentation im Qualitätsmanagement-Handbuch hat die Geschäftsführung einen Qualitätsbeauftragten benannt.

Er hat die ausdrückliche Befugnis, alle qualitätsrelevanten Vorgänge zu koordinieren und zu überwachen. Durch diese Erklärung verpflichtet die Geschäftsführung sich selbst und alle Mitarbeitenden des Diakoniewerkes ihre Tätigkeiten entsprechend den Beschreibungen des QMH auszuführen.

Zertifizierungen

Das Diakoniewerk hat sich in seinen Einrichtungen und Dienstleistungen selbstverpflichtet die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2008 zu erfüllen.

Alle Einrichtungen haben Standards in ihren Qualitätsmanagementhandbüchern beschrieben.

Regelmäßig durchgeführte interne Audits stellen sicher, dass die Qualitätsarbeit kontinuierlich weiterentwickelt wird und dass jederzeit eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 möglich wäre.

AZAV
Bei der AZAV handelt es sich um die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Der Fachbereich Arbeit & Ausbildung, sowie der Bereich Jugendberufshilfe im Fachbereich Kinder, Jugend & Familie sind nach der AZAV zertifiziert.

DIN EN ISO 9001:2008
Die Einrichtung Gruppenorientiertes soziales Lebenstranining (GSL), eine teilstationäre Einrichtung des Fachbereiches Wohnungslosenhilfe, wurde 2016 erfolgreich nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9001:2008 rezertifiziert.

Ansprechpartner

Desireé Missall
0203 93151-210
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